Infos zum Sommerfest und zur Clubmeisterschaft

❗❗❗Hier kommen die Infos zum Sommerfest und zur Clubmeisterschaft am 18.8.2018 ❗❗❗

Wo: Westerwaldheim Klein Altenstädten

❗Was und Wann❗

-14:30 Uhr Beginn, Anmeldung und Auslosung der 1h Spaß-RennTeams (2er) // Anmeldung Kids-Race

-15:00 Uhr Streckenbesichtigung

-15:30 Uhr Kids Race (alle Kinder / auch die Kleinsten auf dem Laufrad, auf kleiner Strecke rund um das Vereinsheim. Alle Teilnehmer bekommen einen Preis)

-16:00 – 17:00 Uhr 1h Spaßrennen im 2er Team

-Duschen sind vor Ort 

-Nach dem Rennen, Anfeuern des großen Schwenkgrills, gemeinsames Grillen, gemütlich Bierchen trinken und Schwätzchen halten.

-Diverses Grillgut könnt ihr bis zum 15.8. bei Vereinsmetzger Uwe bestellen oder selbst mitbringen. Kühlmöglichkeiten sind Vorort.

-Wer einen Salat machen möchte oder einen als Nachtisch mitbringen mag, schickt mir (Nina) bitte eine kurze Nachricht das wäre super lieb von euch

-Anmeldung für das Sommerfest mit Personenzahl geht ebenfalls an mich (Nina) oder über Facebook!

Für Getränke aller Art sorgt der Vorstand.

Gastfahrer sind herzlich willkommen!

Wir freuen uns auf eine super Funanstaltung und hoffen auf viele Teilnehmer!

Alles Liebe Nina ‍♀

Hunburg Marathon und Familientag

Am 03.06. begann der Sonntagmorgen des Hunburg-Marathons in Kirchhain, der zugleich die Austragung der diesjährigen Hessenmeisterschaft war, bereits vielversprechend. Blauer Himmel, Sonnenschein, warm = perfect Raceday!

Aber nicht nur die Rennfahrer sollten auf der selektiven und traillastigen Strecke auf ihre Kosten kommen, auch die Familien und FBA Fans an der Strecke hatten viel Spaß beim Anfeuern im großen FBA-Teamzelt, das unmittelbar an der Strecke platziert werden konnte.
Auch wenn die Meute am Streckenrand die tapferen Rider des Fun-Bikes mengenmäßig überragte, konnten wir fünf motivierte Mountainbiker in rot-weißem Trikot auf die Strecke schicken.

Auf der Langdistanz starteten Tom und dessen Bruder Alexander Rauchhaus. Alex fuhr auf Platz 23 der Gesamtwertung, in einem sau starken Starterfeld, bei dem man froh sein konnte, dass nicht gleich nach dem Startschuss die Beine platzten, so hoch war das Tempo, das vorgelegt wurde. 
Tom gewann das Rennen in der Fail-Kategorie. Er musste mit einer nicht mehr zu rettenden-verdrehten Ketten die Strecke verlassen. 
Bis dahin sah alles ganz gut aus. Der genaue Beobachter erkannte: Die Rauchhaus-Frauen, die ihre Männer betreuten, hatten es einfach drauf! Als hätten sie nie was anderes gemacht, wurden Power-Gels an Flaschen geklebt und die präparierten Flaschen problemlos, in voller Fahrt übergeben. Eine hochprofessionelle Vorgehensweise, von der einige andere Fahrer und deren Betreuer sich noch ein Scheibchen abschneiden können!

Auf der Mitteldistanz ging Familie Siegfried an den Start. Uwe hatte sich als Supporter seiner Damen auf den Weg gemacht. FBA-Frauenpower. Großen Respekt Ladies, dass ihr euch dieser Herausforderung gestellt habt. Damit habt ihr auf jeden Fall gewonnen. Hut ab!
Uwe und Sandra absolvierten im Dreamteam der Kategorie „AK Senior mixed“ die 42 km in der glühenden Sonne und gönnten sich danach erst einmal ein verdientes Stück Streuselkuchen. In der Gesamtwertung erreichte Uwe den 75. Platz, Sandra fuhr auf Rang 7.
Auch Sarah Siegfried stellte sich der technisch anspruchsvollen Strecke und kam leider, während eines Überholmanövers der schnellen 21km Fahrer, in einem steilen Trail, zu Fall. Das Streckensicherungsauto brachte die verletzte Amazone zurück in unser Pavillion, wo das Knie gekühlt und der Fuß hochgelagert wurde. Auch wenn die Schmerzen heute noch schlimmer sind als gestern, sonst ist alles heile geblieben. An dieser Stelle gute Besserung und immer daran denken: „Wer keine Narben hat, der hat auch nichts erlebt“, in diesem Sinne… sehen wir uns nächsten Sonntag am Greifensteinmarathon und zählen auf eine große Beteiligung auf der Strecke, aber vor allem um 12 Uhr zum Rennwurst essen im Start- und Zielbereich!

Auch Thomas Roland ist am Wochenende wieder aktiv gewesen. Er startete in Burkardsfelden und belegte den 7. Platz in seiner AK. 
Außerdem belegte „ein Fun-Biker“ beim Marathon in Rhens den 23. Platz in der Gesamtwertung. Laut seiner Aussage, sei die Form noch ausbaufähig  weiter so !

Herzlichen Glückwunsch an alle Finisher – ihr seid super !

Alles Liebe eure Fee 

Ein paar wichtige Informationen

Stammtisch am Di, 3.4. um 19 Uhr
Diesmal beim Giovanni in Werdorf
(Gegenüber Schloss)

*Wichtige Themen! *

– Festlegung eines neuen Stammlokals nach Testphase

– letzte Möglichkeit zur Teamjacken Anprobe und Bestellung

Für alle die, die nicht auf der Saisoneröffnung waren… Es gibt bald Soft-Shell Jacken in der Farbe rot. Damen oder Herren Variante mit Fun-Bike Logo
Da der Verein die Jacke bezuschusst, kostet sie maximal 50 Euro, je nach Bestellmenge wird die Jacke günstiger.

Also, sehen uns am Stammtisch 😉 wir freuen uns auf euch.
Bis dahin schöne Ostern und viele bunte Eier 🐰

Saisoneröffnung 2018

Am vergangenen Samstag, den 24.03.2018, sind die Fun-Biker erfolgreich in die neue Saison gestartet. 

Mit einer ordentlichen Gruppe von 17 Radlern haben wir uns auf den Weg gemacht, um die Saison einzuläuten. Unterwegs haben wir sogar noch zwei weitere Fun-Biker eingesammelt und waren somit in beachtlich großer Gruppe unterwegs. 

Nachdem wir den Dutenhofener See umrundet hatten, ging es wieder zum Startpunkt zurück. Hier warteten Currywürstchen und Pommes auf die hungrigen Fahrer. 

An Uwes Metzgerei angekommen, warteten bereits einige Familienmitglieder und passive Mitglieder auf uns. Alles in allem war es eine sehr schöne und – mit fast 40 Leuten – ordentlich besuchte Veranstaltung. So kann es weitergehen. 

Vielen Dank an Familie Siegfried für die Ausrichtung der Veranstaltung und das Catering. Wie immer war es sehr lecker und es hat uns an nichts gefehlt. 

 

Einladung zur Weihnachtsfeier

Liebe Fun-Biker!,
🍁🍂🍁🍂🍁🍂☀☀☀☀

Bei den Temperaturen kann man es kaum glauben, aber schon bald ist es wieder Zeit für unsere Weihnachtsfeier, zu der ich euch hiermit herzlich einlade!

☃🎄🎄🎄🎄☃☃☃

Wann: Sa 25.11.2017 um 18:30 Uhr im Zechenhaus der Grube Fortuna

Euch erwartet ein kleines Programm, gutes Essen und vor allem nette Gesellschaft.

Bitte meldet euch dazu bis spätestens 15.November bei Nina an.

Bis dahin alles Liebe
Euer Vorstand

11. Dünsberg Marathon

Der Dünsberg Marathon ist für viele Biker der krönende Abschluss der Rennsaison. Bei unserem Heimrennen waren wir natürlich auch vertreten. Und das nicht nur auf, sondern auch an der Strecke. 
Bei bestem Rennwetter begaben sich Thomas, Dieter und Jörg auf die kurze Strecke mit ihren 29km und 550hm. Philipp, Andreas und Lars gingen beim früheren Start auf die 56km Runde und hatten somit 1500hm, die es zu bewältigen galt, vor sich.  

Nachdem es in den vergangenen Wochen sehr regnerisch war, bestätigten sich die Vermutungen der Fahrer, dass die ein oder andere Stelle sehr matschig und somit nur bedingt gut fahrbar war. Der Großteil der Strecke war jedoch trocken und lies sich gut befahren. Leider blieben nicht alle Fun-Biker von Stürzen verschont. Jedoch gab es keine ernsthaften Verletzungen. 

Nach dem Rennen  folgte dann der Zielschmaus am Kuchenbuffet bei netten Gesprächen und Sonnenschein. 

Die Fun-Biker finden sich in der Ergebnisliste auf folgenden Plätzen wieder:

Mini-Marathon (29km):

Thomas Roland (Master 1): 6. Platz

Jörg Herrmann (Master 2): 10. Platz

Dieter Bodenstein (Master2): 22. Platz

Kurzdistanz (55km):

Philipp Reuschling (Herren/U23): 11. Platz

Andreas Börner (Senioren 2): 42. Platz

 

Die Altersklassenwertung der Rosbacher Bike Challenge schloss Tom Rauchhaus auf dem 11. Platz in der Altersklasse Senioren 1 ab. Philipp Reuschling belegte in der Altersklasse Herren/U23 den 4. Platz. 

Die Saison ist vorbei und jetzt geht es erstmal in die Winterpause.
Kette rechts

 

Einladung zum 25 jährigen Vereinsjubiläum

Einladung zum 25 jährigen Vereinsjubiläum

Was haben wir denn da gesehen,

am 29.7.92 war´s geschehen

da saßen 10 Biker über den Satzungsseiten

und unterzeichneten das Gründerschreiben

Damit war er geboren

und zum langen Leben auserkoren

unser Fun-Bike wird 25 Jahr

das finden wir ganz wunderbar

Deswegen wollen wir mit euch feiern

ne locker Party, statt in High-Heels rum zu eiern

Den Ablauf entnehmt ihr dem Programm, dann fehlt nur noch wo und wann !

 

Wann: Samstag, dem 05. August 2017 um 17:00 Uhr

Wo: Grillhütte Dreisbach

Über deine Teilnahme würden wir uns riesig freuen!

Mit sportlichen Grüßen

Der Vorstand

 

PS: Bitte gib uns bis zum 15.07.2017 Bescheid mit wie vielen Personen du kommst.

Nina Würz

Mail: Nina@fun-bike.net

Mobil: 0160-97306065

 

Programm und Ablauf: 

11:00 Uhr Start zur Clubmeisterschaft an der Grillhütte Dreisbach

17:00 Uhr Sektempfang an der Grillhütte

18:00 Uhr Eröffnung durch die 1. Vorsitzende, Festbeiträge, Siegerehrung der Clubmeister

19:30 Uhr Abendessen anschließend Geburtstagsparty- Alarm mit DJ Sunstar

Rennbericht zum Keiler Bike Marathon in Wombach

Rennbericht zum Keiler Bike Marathon

Nach zweiwöchiger Rennpause stand nun der Keiler Bike Marathon als nächstes großes Event im Rennkalender. Ich vermute stark, dass die Veranstalter den Start der Langdistanz auf 12:45 Uhr gelegt haben, damit auch die armen Studenten mal ausschlafen und stressfrei anreisen können. Und eben genau das habe ich getan. Nachdem ich unter der Woche sehr aktiv war und sehr viele Trainings bei hoher Intensität absolviert habe, hatte ich keinen andere Wahl, als Freitags einen Ruhetag einzuplanen – heißt ja nicht umsonst Frei-Tag. Wie es sich für einen ordentlichen Ruhetag gehört, habe ich die Beine hochgelegt und nichts gemacht. Toni Martin hat vor kurzem in einem Interview zugegeben, dass ein Radfahrer entweder fährt oder liegt.  Dem kann ich mich mit bestem Wissen und Gewissen anschließen. Jetzt ist es allerdings doch etwas blöd, wenn man den ganzen (Nachmit-)Tag auf der faulen Haut liegt, und so habe ich mich Abends mit Freunden zur Fresskur in Gießen verabredet. Nach einer zufriedenstellenden Portion Pommes gab es noch eine Waffel. Klingt irgendwie langweilig, war es aber nicht. Denn es handelte sich nicht um irgendeine Waffel, sondern eine von mir selbst zusammengestellte „Wonder-Waffel“. Die Füllung bestand aus Nutella, Bananen und Giotto und oben drauf gab es eine gute Ladung Schokosoße. Darf ich vorstellen – mein persönlicher Turbo für’s Rennen.


Nun möchte ich zu den wesentlichen Dingen kommen. Es ist Samstag, der 17.06.17 und meine Augen öffnen sich um 8 Uhr. Vor mich hinblinzelnd liege ich in meinem Bett und frage mich, warum sich meine Beine so mies anfühlen. Ich stehe auf, mit der Hoffnung, dass ich nur falsch in der horizontalen Gelegen habe. Es wird schlimmer und tausend Gedanken schießen mir durch den  Kopf. Der stärkste war ungefähr so: „Du Idiot hast diese Woche zu hart trainiert und kriegst jetzt die Quittung.“ Naja… was soll’s… sind ja noch ein paar Stunden bis zum Startschuss. Ich gehe erstmal frühstücken und hoffe, dass drei Tassen Kaffee die Müdigkeit in meinen Beinen ebenso gut bekämpfen, wie in meinem Kopf. Anschließend vertilge ich zwei Brötchen mit feinstem Nuss-Nougat-Brotaufstrich und packe meine sieben Sachen. Pünktlich um 10:45 Uhr sitzen wir im Auto und düsen in Richtung Spessart. Am Steuer sitzt mein Vater, der mich immer unterstützt und auch bei diesem Rennen wieder erstklassigen Support leistet – danke Papa. 🙂

Am Ort des Geschehens angekommen hole ich die Startunterlagen ab und rolle etwas durch die Gegend. Papa befindet sich auf der Suche nach einer guten Stelle, um die startende Meute am besten vor die Linse zu bekommen. Tom und Alex Rauchhaus sind auch vor Ort und gerade dabei, sich warmzufahren. Mein „Rollen“ lässt sich nicht wirklich als Warmfahren bezeichnen. Die Beine fühlen sich noch etwas müde an und eigentlich bin ich ja die Woche genug gerollt – schenke mir daher das Aufwärmen. Unterwegs treffe ich auf Christian Schmidt und es bleibt noch etwas Zeit zum quatschen und rollen.
Der Startschuss rückt näher und wir stellen uns kurz hinter dem Torbogen auf. Endlich mal ein richtiger Startplatz, von dem man mit guter Ausgangslage ins Rennen gehen kann. Doch nach und nach Drängeln sich immer mehr Fahrer vor den Torbogen, sodass mein Startplatz doch nicht mehr so gut erscheint. Auf den Videoaufnahmen meines Vaters sehe ich dann später, dass da minimum 50-60 Fahrer vor mir waren. Immerhin habe ich eine ordentliche Anzahl von ihnen eingeholt, was jedoch Zeit und Kraft gekostet hat. Da muss ich beim nächsten Mal hartnäckiger sein und mich demonstrativ nach vorne stellen.

Der Startschuss ertönt und die Meute prescht davon – angeführt vom Keiler Bier Amarok und dem Führungsmotorrad. Ich nutze den Anstieg auf den ersten vier Kilometern dazu, einige Plätze gutzumachen und mich in einer starken Gruppe zu positionieren. Die erste Abfahrt und der darauffolgende Anstieg sind zunächst unspektakulär und ich kann mich mit zwei weiteren Fahrern nach vorne orientieren und zur nächst größeren Gruppe vorstoßen. Nach ca. 50 Minuten und 18km haben wir uns auf den Hirschberg mit seinen 514m Höhe gekämpft. Ich gehe nun in die erste längere Abfahrt und ärgere mich, dass ich hinter meinem Vordermann geblieben bin, dessen Fahrweise unsicher erscheint und mich teilweise ausbremst.

Nachdem wir eine ordentliche Anzahl an Höhenmetern auf schnellen, leicht technischen Abfahrten vernichtet haben, gehen wir nun bei Kilometer 28 in den nächsten Anstieg. Hier kann man echte Stärke am Berg beweisen, denn auf einem Trailanstieg von 2,5km gilt es 287hm mit einer durchschnittlichen Steigung von 11% zu bezwingen. Ein ganz schönes Biest – aber sowas kann ich. Meine Beine haben mich auch hier nicht im Stich gelassen und so kann ich mich um weitere vier Plätze nach vorne arbeiten. Oben angekommen folgt eine kurze gerade mit Verpflegungszone, bei der ich mir im Vorbeifahren schnell eine neue Flasche greife und mich auf die nächste Abfahrt vorbereite.


Von 500m Höhe geht es nun wieder bergab auf 190m und zwischenzeitlich soll man laut Veranstalter einen wunderschönen Blick auf das Maintal und Neustadt am Main haben – wie soll man darauf bitteschön bei 50km/h und ruppigen, technischen Trails achten?! 😀 Unten angekommen drücke ich mir mein drittes Gel in den Mund und spüle kräftig mit Zuckerwasser nach. Denn wir befinden uns nun bei Kilometer 38 von 59 und es geht in gleicher Manier wie 10km zuvor per Singletrail-Anstieg auf 530m hoch. Bergauf kann ich wieder einige Plätze gutmachen und es gelingt mir endlich, die Lücke zur nächstgrößeren Gruppe zu schließen. Oben angekommen ruhe ich mich im Windschatten der anderen aus und halte den Anschluss in den Abfahrten. Nach der letzten Verpflegungsstelle fahre ich an die Spitze und ziehe mit zwei weiteren Fahrern davon. Während der nächsten 7km können wir uns vom Rest der Gruppe etwas absetzen und eine gute Minute Abstand herausfahren. Auf den Geraden und im Trail leiste ich überwiegend Führungsarbeit und drücke mir mein letztes Gel in den Mund, um am finalen Anstieg nicht abzuschmieren. Ab Kilometer 55 rollen wir in die letzte Abfahrt und schießen in Richtung Ziel. Am Zielanstieg hat es sogar noch für einen kleinen Sprint gereicht – denn die Beine haben super gehalten und mich keinen Meter im Stich gelassen. Nach 59km, 1600hm und 2h 38min überquere ich die Ziellinie und mein Vater ist sichtlich verwundert, dass ich schon dort bin. Denn zu meiner Leistung im Vorjahr konnte ich nochmals 11 Minuten rausfahren und meine Durchschnittsgeschwindigkeit auf 22,2kmh steigern. Mit dieser Leistung lässt es sich leben und ich falle erst einmal über den Verpflegungsstand her.

In den Ergebnislisten finde ich mich in meiner Altersklasse Elite Herren auf Platz 17 von 52 und in der Gesamtwertung auf Platz 35 von 305 wieder.

In der Rosbacher Bike Challenge konnte ich mich mit diesem Ergebnis um einen Rang verbessern und liege jetzt in meiner Altersklasse auf Platz 4.

Ich bin mit meiner Leistung zufrieden und hoffe am nächsten Wochenende in Schotten an die vorherigen Ergebnisse anknüpfen zu können.

 


Neben meiner Wenigkeit starten zudem auch Alexander und Tom Rauchhaus, die in der Altersklasse Senioren 1 die Plätze 17 (Tom) und 23(Alexander) belegten.

In der Altersklassenwertung der Rosbacher Bike Challenge stehen sie derzeit auf Platz 5 und 8. So kann es weitergehen!

 

Sportliche Grüße und Kette rechts

Euer Philipp

 

Bericht zur Tagestour 2017 auf den Col du Feldberg

Am vergangenen Samstag starteten sieben Fun-Bike Krieger zu früher Stunde in Richtung Taunus, um eine der gewaltigsten Erhebungen in naher Umgebung zu erklimmen – den Feldberg. Es ist anzunehmen, dass es sich dabei nur im die üblichen Verdächtigen handeln kann. Unter ihnen befanden sich: Der stellvertrende Vereins-Häuptling Uwe, Geburtstagskind Rocky, Baron Ulrich von Bechlingen, Feuerwehr-Adler Stephan, Lars der Reiter und Bändiger des stählernen Pferdes, Mr. Floorstone und Meister der Münze Björn.

Nachdem die Rauchzeichen des Medizinmannes nicht gesichtet werden konnten, ging es mit leichter Verspätung in die Schlacht um den „Col du Feldberg“. Mit moderatem Tempo wurde zunächst das Weiltal durchquert. Bei bestem Wetter und schönen Wegen wuchs die Truppe trotz ihrer Heterogenität zusammen und bildete eine harmonische Gemeinschaft. Es ist eben von Vorteil, wenn auf einen großen Fundus an körperlichen sowie kognitiven Fähigkeiten zurückgegriffen werden kann.

Auf dem Gebirgsmassiv angekommen erwartete die Krieger eine Überraschung. Wie abgesprochen wartete Bündnispartner Christian Horstmann mit Verstärkung und versprochener Verpflegung im Gepäck, die von Gummibärchen über Kekse und Schokolade alles enthielt, was das Herz begehrt. Zudem hatten auch Hanni und Herbert den steilen Weg auf sich genommen, um zu einem erstklassigen Support beizutragen. Eine starke Gruppe zeichnet sich eben maßgeblich durch Zusammenhalt und Verlass aus, auch wenn man sich noch im Heilungsprozess befindet und die Wunden aus der letzten Schlacht noch nicht abgeklungen sind. Vielen Dank für euren Verdienst!


Nach einer ordentlichen Pause ging man wieder zur Tagesordnung über und visierte das nächste Ziel an. Über schmale und verwurzelte Wege sollte es über die Saalburg bis hin nach Butzbach gehen. Von Herberts Blitzlichtgewitter auf der Feldbergabfahrt angetrieben, gingen die Krieger zum Vernichtungsfeldzug zahlreicher Höhenmeter über. In den eifrigen Rausch von vertikaler Höhenmetervernichtung versetzt, spaltete sich die Gruppe durch einen ungewollten Hinterhalt auf. Nach einer kurzen Wiederfindungsphase wurde die Fahrt wieder aufgenommen und die Wetterau, das nächste Zwischenziel, über feinste Wege, die hohes technisches Können abverlangen, erreicht.


80 Kilometer und etliche Höhenmeter jenseits der Tausendermarke waren nun bezwungen und ein weiterer Zwischenstopp in Ober-Mörlen lag an. Wie nicht anders zu erwarten, wurden auf der Jagd Mettbrötchen und Kaffeestückchen erbeutet, sodass die Truppe reichlich gestärkt ins letzte Drittel starten konnte. Nachdem der Hausberg bei Butzbach erklommen war, orientierte man sich in Richtung Waldsolms, um einen direkten Anschluss an die heimischen Gefilde herzustellen.

Selbstverständlich hinterlässt ein solcher Kampf Spuren, sodass sich einige Krieger auf der Rückreise auskoppelten. Dies war jedoch nicht tragisch, da sie nach einer anständigen Wäsche der Siegesfeier in der Hochburg Niedergirmes beiwohnten. Auch wenn man sich am Ende seiner Kräfte befindet, sind immer noch Rücklagen vorhanden, um sich die zuvor hart verdienten Koteletts, Steaks und Würstchen zu gönnen.

Der Vorstand bedankt sich für eure Teilhabe am Vereinsgeschehen und für eine schöne Zeit und gemeinsame Erlebnisse, sowie die Organisation durch Philipp und Uwe und die Bereitstellung der Lokalität und Verpflegung bei der Siegesfeier.


Sportliche Grüße und Kette rechts

Euer Philipp

 

Rennbericht zum Überwald Marathon von Philipp

Neben dem Keiler Bike Marathon in Wombach ist der Überwald Marathon in Wald-Michelbach eines der Rennen, bei denen sich die Fahrer auf eine weite Anreise einstellen müssen. Der Massenstart ist auf 9.30 Uhr angesetzt, sodass man mindestens 1,5h vorher am Ort des Geschehens aufschlagen sollte. Das wiederum setzt ein qualvolles Aufstehen um 5 Uhr voraus. Die Nachtruhe war dementsprechend recht kurz.

Am Start sind die Fun-Biker wieder zu fünft vertreten. Auf Martin Textor und Alexander Rauchhaus treffen wir vor Ort, während sich Lars, Tom und meine Wenigkeit um 6 Uhr (!!!) in Wetzlar zur gemeinsamen Anreise treffen. Keine Frage, dass Lars, der sich als Lokführer bestens mit Personenbeförderung auskennt, den Fahrer macht. So werden Tom und ich samt unseres Gepäcks bestens in den Odenwald chauffiert – vielen Dank an dieser Stelle.


In Wald-Michelbach angekommen treffen wir zunächst auf Alexander und zunächst wird noch etwas fachgesimpelt. Anschließend gingen wir zur üblichen Routine über: Startunterlagen abholen, Einrollen und einen guten Startplatz sichern. Da wir uns zeitlich etwas verschätzt haben, gelang uns letzteres nicht so gut. Zu meinem Glück erkannte ich unmittelbar nach dem Startschuss auf den ersten 20 Metern eine Lücke und konnte eine ordentliche Anzahl an Positionen gutmachen. Nach der ersten Kurve geht es direkt in einen Anstieg, auf den eine schnelle Abfahrt folgt. Bergauf konnte ich ordentlich Druck machen und mich um weitere Positionen nach vorne kämpfen.

Meine Strategie, am Berg Druck zu machen und die nächste Abfahrt zur Erholung zu nutzen, ging auch in diesem Rennen auf. Trotz erhöhter Außentemperatur von 30°C ging es mir während der hohen Belastung sehr gut und ich konnte mich zu 100% auf meine Beine verlassen. Mit 2 Gels, einem salzigen Erdnussriegel und ordentlich Zuckerwasser war ich bestens für den Gewaltakt mit vielen kurzen, steilen Anstiegen gewappnet.

Zum Glück der Fahrer befindet sich ca. 70% der Strecke im Wald, sodass man bergab auf kühlen Fahrtwind zählen konnte und die Hitze nur auf kurzen Passagen ertragen musste. Jedoch hat es sich jedes Mal angefühlt, als würde man mit 50kmh gegen eine heiße Wand klatschen. Die Hitze wartete mit einem dicken Prügel am Waldrand und schlug auf alle Stellen des Körpers ein, die nicht mit dünnem Lycra bedeckt waren. Die kleine Matschpfütze mit ihren feuchten Dreckspritzern in der ersten Rundenhälfte war somit eine Wohltat – jedoch nicht Kühlung genug.

Zum Rennverlauf lässt sich sagen, dass zwei Runden à 25km und 500hm auf dem Tagesplan standen, die bezwungen werden wollten. In der ersten Runde konnte ich mich von einer Gruppe zur nächsten nach vorne arbeiten und auf einige – wenn auch kurze – Erholungsphasen bauen. Nach der Zieldurchfahrt stellte ich fest, dass fast alle Fahrer in meiner Umgebung auf der Kurzstrecke unterwegs waren und somit ihr Rennen beendeten. Demzufolge war ich nun auf mich alleine gestellt, da die beiden Fahrer in meiner unmittelbaren Umgebung nicht dem Tempo standhalten konnten. Nach einiger Zeit erblickte ich am Ende des Anstiegs eine lange, dürre Grete – wie Jan den Fahrer bezeichnen würde. Ich legte mich nochmals ins Zeug und erhöhte den Druck auf der Pedale. Nach einer weiteren Abfahrt und dem darauffolgenden knackigen Trailanstieg mit seinen 19% Steigung konnte ich ihn letztendlich einholen. Das war ein krasser Anblick von hinten – an dem war wirklich nichts dran. Auf einen Körperfettgehalt <7% würde ich mal tippen. Bei der Betrachtung seiner Waden fiel mir direkt die Ähnlichkeit zu unserem Grillrost auf: scharfe Kanten, zackiges Muster und nichts dran außer dem, was notwendig ist. Ich dachte mir in dem Moment nur, das so ein Sportler auszusehen hat. Umso mehr hat es mich gepusht, als ich an einem der nächsten Anstiege an ihm vorbeizog und eine ordentliche Lücke herausfahren konnte.

Da ich mir meine Kraft gut eingeteilt hatte und (mit 1:07h und 1:08h) sehr konstante Rundenzeiten ablieferte, konnte ich meine Platzierung halten und nach 2:15h finishen. Mit meiner Leistung im zweiten Saisonrennen bin ich sehr zufrieden, zumal ich die Strecke als sehr technisch und kräftezehrend einstufe. Zum Spitzenreiter Sascha Starker fehlen mir ganze 17 Minuten, wobei man ehrlich gestehen muss, dass der in einer ganz anderen Liga unterwegs ist.

Mit einer Zeit von 2:15h (22,5kmh Durchschnitt) landete ich in meiner Altersklasse Herren Elite auf Rang 6 und im Gesamtklassement auf Platz 21. Ein zufriedenstellendes Ergebnis – wie ich finde.

Nun blicke ich gespannt auf den Juni. Mit dem Keiler-Bike Marathon in Wombach, dem Schotten Vulkan Marathon und Wiesbaden Marathon habe ich mehr als genug Rennen auf dem Plan. Ich hoffe, dass ich an meine bisherigen Leistungen anknüpfen kann und weitere Punkte für die Wertung der Rosbacher Bike Challenge sammeln kann. Nach den ersten beiden Rennen befinde ich mich in meiner Altersklasse U23/ Herren Elite auf dem 5. Platz. So kann es weitergehen… 🙂

Sportliche Grüße und Kette rechts

Euer Philipp