Einladung zur Weihnachtsfeier

Liebe Fun-Biker!,
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Bei den Temperaturen kann man es kaum glauben, aber schon bald ist es wieder Zeit für unsere Weihnachtsfeier, zu der ich euch hiermit herzlich einlade!

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Wann: Sa 25.11.2017 um 18:30 Uhr im Zechenhaus der Grube Fortuna

Euch erwartet ein kleines Programm, gutes Essen und vor allem nette Gesellschaft.

Bitte meldet euch dazu bis spätestens 15.November bei Nina an.

Bis dahin alles Liebe
Euer Vorstand

11. Dünsberg Marathon

Der Dünsberg Marathon ist für viele Biker der krönende Abschluss der Rennsaison. Bei unserem Heimrennen waren wir natürlich auch vertreten. Und das nicht nur auf, sondern auch an der Strecke. 
Bei bestem Rennwetter begaben sich Thomas, Dieter und Jörg auf die kurze Strecke mit ihren 29km und 550hm. Philipp, Andreas und Lars gingen beim früheren Start auf die 56km Runde und hatten somit 1500hm, die es zu bewältigen galt, vor sich.  

Nachdem es in den vergangenen Wochen sehr regnerisch war, bestätigten sich die Vermutungen der Fahrer, dass die ein oder andere Stelle sehr matschig und somit nur bedingt gut fahrbar war. Der Großteil der Strecke war jedoch trocken und lies sich gut befahren. Leider blieben nicht alle Fun-Biker von Stürzen verschont. Jedoch gab es keine ernsthaften Verletzungen. 

Nach dem Rennen  folgte dann der Zielschmaus am Kuchenbuffet bei netten Gesprächen und Sonnenschein. 

Die Fun-Biker finden sich in der Ergebnisliste auf folgenden Plätzen wieder:

Mini-Marathon (29km):

Thomas Roland (Master 1): 6. Platz

Jörg Herrmann (Master 2): 10. Platz

Dieter Bodenstein (Master2): 22. Platz

Kurzdistanz (55km):

Philipp Reuschling (Herren/U23): 11. Platz

Andreas Börner (Senioren 2): 42. Platz

 

Die Altersklassenwertung der Rosbacher Bike Challenge schloss Tom Rauchhaus auf dem 11. Platz in der Altersklasse Senioren 1 ab. Philipp Reuschling belegte in der Altersklasse Herren/U23 den 4. Platz. 

Die Saison ist vorbei und jetzt geht es erstmal in die Winterpause.
Kette rechts

 

Einladung zum 25 jährigen Vereinsjubiläum

Einladung zum 25 jährigen Vereinsjubiläum

Was haben wir denn da gesehen,

am 29.7.92 war´s geschehen

da saßen 10 Biker über den Satzungsseiten

und unterzeichneten das Gründerschreiben

Damit war er geboren

und zum langen Leben auserkoren

unser Fun-Bike wird 25 Jahr

das finden wir ganz wunderbar

Deswegen wollen wir mit euch feiern

ne locker Party, statt in High-Heels rum zu eiern

Den Ablauf entnehmt ihr dem Programm, dann fehlt nur noch wo und wann !

 

Wann: Samstag, dem 05. August 2017 um 17:00 Uhr

Wo: Grillhütte Dreisbach

Über deine Teilnahme würden wir uns riesig freuen!

Mit sportlichen Grüßen

Der Vorstand

 

PS: Bitte gib uns bis zum 15.07.2017 Bescheid mit wie vielen Personen du kommst.

Nina Würz

Mail: Nina@fun-bike.net

Mobil: 0160-97306065

 

Programm und Ablauf: 

11:00 Uhr Start zur Clubmeisterschaft an der Grillhütte Dreisbach

17:00 Uhr Sektempfang an der Grillhütte

18:00 Uhr Eröffnung durch die 1. Vorsitzende, Festbeiträge, Siegerehrung der Clubmeister

19:30 Uhr Abendessen anschließend Geburtstagsparty- Alarm mit DJ Sunstar

Rennbericht zum Keiler Bike Marathon in Wombach

Rennbericht zum Keiler Bike Marathon

Nach zweiwöchiger Rennpause stand nun der Keiler Bike Marathon als nächstes großes Event im Rennkalender. Ich vermute stark, dass die Veranstalter den Start der Langdistanz auf 12:45 Uhr gelegt haben, damit auch die armen Studenten mal ausschlafen und stressfrei anreisen können. Und eben genau das habe ich getan. Nachdem ich unter der Woche sehr aktiv war und sehr viele Trainings bei hoher Intensität absolviert habe, hatte ich keinen andere Wahl, als Freitags einen Ruhetag einzuplanen – heißt ja nicht umsonst Frei-Tag. Wie es sich für einen ordentlichen Ruhetag gehört, habe ich die Beine hochgelegt und nichts gemacht. Toni Martin hat vor kurzem in einem Interview zugegeben, dass ein Radfahrer entweder fährt oder liegt.  Dem kann ich mich mit bestem Wissen und Gewissen anschließen. Jetzt ist es allerdings doch etwas blöd, wenn man den ganzen (Nachmit-)Tag auf der faulen Haut liegt, und so habe ich mich Abends mit Freunden zur Fresskur in Gießen verabredet. Nach einer zufriedenstellenden Portion Pommes gab es noch eine Waffel. Klingt irgendwie langweilig, war es aber nicht. Denn es handelte sich nicht um irgendeine Waffel, sondern eine von mir selbst zusammengestellte „Wonder-Waffel“. Die Füllung bestand aus Nutella, Bananen und Giotto und oben drauf gab es eine gute Ladung Schokosoße. Darf ich vorstellen – mein persönlicher Turbo für’s Rennen.


Nun möchte ich zu den wesentlichen Dingen kommen. Es ist Samstag, der 17.06.17 und meine Augen öffnen sich um 8 Uhr. Vor mich hinblinzelnd liege ich in meinem Bett und frage mich, warum sich meine Beine so mies anfühlen. Ich stehe auf, mit der Hoffnung, dass ich nur falsch in der horizontalen Gelegen habe. Es wird schlimmer und tausend Gedanken schießen mir durch den  Kopf. Der stärkste war ungefähr so: „Du Idiot hast diese Woche zu hart trainiert und kriegst jetzt die Quittung.“ Naja… was soll’s… sind ja noch ein paar Stunden bis zum Startschuss. Ich gehe erstmal frühstücken und hoffe, dass drei Tassen Kaffee die Müdigkeit in meinen Beinen ebenso gut bekämpfen, wie in meinem Kopf. Anschließend vertilge ich zwei Brötchen mit feinstem Nuss-Nougat-Brotaufstrich und packe meine sieben Sachen. Pünktlich um 10:45 Uhr sitzen wir im Auto und düsen in Richtung Spessart. Am Steuer sitzt mein Vater, der mich immer unterstützt und auch bei diesem Rennen wieder erstklassigen Support leistet – danke Papa. 🙂

Am Ort des Geschehens angekommen hole ich die Startunterlagen ab und rolle etwas durch die Gegend. Papa befindet sich auf der Suche nach einer guten Stelle, um die startende Meute am besten vor die Linse zu bekommen. Tom und Alex Rauchhaus sind auch vor Ort und gerade dabei, sich warmzufahren. Mein „Rollen“ lässt sich nicht wirklich als Warmfahren bezeichnen. Die Beine fühlen sich noch etwas müde an und eigentlich bin ich ja die Woche genug gerollt – schenke mir daher das Aufwärmen. Unterwegs treffe ich auf Christian Schmidt und es bleibt noch etwas Zeit zum quatschen und rollen.
Der Startschuss rückt näher und wir stellen uns kurz hinter dem Torbogen auf. Endlich mal ein richtiger Startplatz, von dem man mit guter Ausgangslage ins Rennen gehen kann. Doch nach und nach Drängeln sich immer mehr Fahrer vor den Torbogen, sodass mein Startplatz doch nicht mehr so gut erscheint. Auf den Videoaufnahmen meines Vaters sehe ich dann später, dass da minimum 50-60 Fahrer vor mir waren. Immerhin habe ich eine ordentliche Anzahl von ihnen eingeholt, was jedoch Zeit und Kraft gekostet hat. Da muss ich beim nächsten Mal hartnäckiger sein und mich demonstrativ nach vorne stellen.

Der Startschuss ertönt und die Meute prescht davon – angeführt vom Keiler Bier Amarok und dem Führungsmotorrad. Ich nutze den Anstieg auf den ersten vier Kilometern dazu, einige Plätze gutzumachen und mich in einer starken Gruppe zu positionieren. Die erste Abfahrt und der darauffolgende Anstieg sind zunächst unspektakulär und ich kann mich mit zwei weiteren Fahrern nach vorne orientieren und zur nächst größeren Gruppe vorstoßen. Nach ca. 50 Minuten und 18km haben wir uns auf den Hirschberg mit seinen 514m Höhe gekämpft. Ich gehe nun in die erste längere Abfahrt und ärgere mich, dass ich hinter meinem Vordermann geblieben bin, dessen Fahrweise unsicher erscheint und mich teilweise ausbremst.

Nachdem wir eine ordentliche Anzahl an Höhenmetern auf schnellen, leicht technischen Abfahrten vernichtet haben, gehen wir nun bei Kilometer 28 in den nächsten Anstieg. Hier kann man echte Stärke am Berg beweisen, denn auf einem Trailanstieg von 2,5km gilt es 287hm mit einer durchschnittlichen Steigung von 11% zu bezwingen. Ein ganz schönes Biest – aber sowas kann ich. Meine Beine haben mich auch hier nicht im Stich gelassen und so kann ich mich um weitere vier Plätze nach vorne arbeiten. Oben angekommen folgt eine kurze gerade mit Verpflegungszone, bei der ich mir im Vorbeifahren schnell eine neue Flasche greife und mich auf die nächste Abfahrt vorbereite.


Von 500m Höhe geht es nun wieder bergab auf 190m und zwischenzeitlich soll man laut Veranstalter einen wunderschönen Blick auf das Maintal und Neustadt am Main haben – wie soll man darauf bitteschön bei 50km/h und ruppigen, technischen Trails achten?! 😀 Unten angekommen drücke ich mir mein drittes Gel in den Mund und spüle kräftig mit Zuckerwasser nach. Denn wir befinden uns nun bei Kilometer 38 von 59 und es geht in gleicher Manier wie 10km zuvor per Singletrail-Anstieg auf 530m hoch. Bergauf kann ich wieder einige Plätze gutmachen und es gelingt mir endlich, die Lücke zur nächstgrößeren Gruppe zu schließen. Oben angekommen ruhe ich mich im Windschatten der anderen aus und halte den Anschluss in den Abfahrten. Nach der letzten Verpflegungsstelle fahre ich an die Spitze und ziehe mit zwei weiteren Fahrern davon. Während der nächsten 7km können wir uns vom Rest der Gruppe etwas absetzen und eine gute Minute Abstand herausfahren. Auf den Geraden und im Trail leiste ich überwiegend Führungsarbeit und drücke mir mein letztes Gel in den Mund, um am finalen Anstieg nicht abzuschmieren. Ab Kilometer 55 rollen wir in die letzte Abfahrt und schießen in Richtung Ziel. Am Zielanstieg hat es sogar noch für einen kleinen Sprint gereicht – denn die Beine haben super gehalten und mich keinen Meter im Stich gelassen. Nach 59km, 1600hm und 2h 38min überquere ich die Ziellinie und mein Vater ist sichtlich verwundert, dass ich schon dort bin. Denn zu meiner Leistung im Vorjahr konnte ich nochmals 11 Minuten rausfahren und meine Durchschnittsgeschwindigkeit auf 22,2kmh steigern. Mit dieser Leistung lässt es sich leben und ich falle erst einmal über den Verpflegungsstand her.

In den Ergebnislisten finde ich mich in meiner Altersklasse Elite Herren auf Platz 17 von 52 und in der Gesamtwertung auf Platz 35 von 305 wieder.

In der Rosbacher Bike Challenge konnte ich mich mit diesem Ergebnis um einen Rang verbessern und liege jetzt in meiner Altersklasse auf Platz 4.

Ich bin mit meiner Leistung zufrieden und hoffe am nächsten Wochenende in Schotten an die vorherigen Ergebnisse anknüpfen zu können.

 


Neben meiner Wenigkeit starten zudem auch Alexander und Tom Rauchhaus, die in der Altersklasse Senioren 1 die Plätze 17 (Tom) und 23(Alexander) belegten.

In der Altersklassenwertung der Rosbacher Bike Challenge stehen sie derzeit auf Platz 5 und 8. So kann es weitergehen!

 

Sportliche Grüße und Kette rechts

Euer Philipp

 

Bericht zur Tagestour 2017 auf den Col du Feldberg

Am vergangenen Samstag starteten sieben Fun-Bike Krieger zu früher Stunde in Richtung Taunus, um eine der gewaltigsten Erhebungen in naher Umgebung zu erklimmen – den Feldberg. Es ist anzunehmen, dass es sich dabei nur im die üblichen Verdächtigen handeln kann. Unter ihnen befanden sich: Der stellvertrende Vereins-Häuptling Uwe, Geburtstagskind Rocky, Baron Ulrich von Bechlingen, Feuerwehr-Adler Stephan, Lars der Reiter und Bändiger des stählernen Pferdes, Mr. Floorstone und Meister der Münze Björn.

Nachdem die Rauchzeichen des Medizinmannes nicht gesichtet werden konnten, ging es mit leichter Verspätung in die Schlacht um den „Col du Feldberg“. Mit moderatem Tempo wurde zunächst das Weiltal durchquert. Bei bestem Wetter und schönen Wegen wuchs die Truppe trotz ihrer Heterogenität zusammen und bildete eine harmonische Gemeinschaft. Es ist eben von Vorteil, wenn auf einen großen Fundus an körperlichen sowie kognitiven Fähigkeiten zurückgegriffen werden kann.

Auf dem Gebirgsmassiv angekommen erwartete die Krieger eine Überraschung. Wie abgesprochen wartete Bündnispartner Christian Horstmann mit Verstärkung und versprochener Verpflegung im Gepäck, die von Gummibärchen über Kekse und Schokolade alles enthielt, was das Herz begehrt. Zudem hatten auch Hanni und Herbert den steilen Weg auf sich genommen, um zu einem erstklassigen Support beizutragen. Eine starke Gruppe zeichnet sich eben maßgeblich durch Zusammenhalt und Verlass aus, auch wenn man sich noch im Heilungsprozess befindet und die Wunden aus der letzten Schlacht noch nicht abgeklungen sind. Vielen Dank für euren Verdienst!


Nach einer ordentlichen Pause ging man wieder zur Tagesordnung über und visierte das nächste Ziel an. Über schmale und verwurzelte Wege sollte es über die Saalburg bis hin nach Butzbach gehen. Von Herberts Blitzlichtgewitter auf der Feldbergabfahrt angetrieben, gingen die Krieger zum Vernichtungsfeldzug zahlreicher Höhenmeter über. In den eifrigen Rausch von vertikaler Höhenmetervernichtung versetzt, spaltete sich die Gruppe durch einen ungewollten Hinterhalt auf. Nach einer kurzen Wiederfindungsphase wurde die Fahrt wieder aufgenommen und die Wetterau, das nächste Zwischenziel, über feinste Wege, die hohes technisches Können abverlangen, erreicht.


80 Kilometer und etliche Höhenmeter jenseits der Tausendermarke waren nun bezwungen und ein weiterer Zwischenstopp in Ober-Mörlen lag an. Wie nicht anders zu erwarten, wurden auf der Jagd Mettbrötchen und Kaffeestückchen erbeutet, sodass die Truppe reichlich gestärkt ins letzte Drittel starten konnte. Nachdem der Hausberg bei Butzbach erklommen war, orientierte man sich in Richtung Waldsolms, um einen direkten Anschluss an die heimischen Gefilde herzustellen.

Selbstverständlich hinterlässt ein solcher Kampf Spuren, sodass sich einige Krieger auf der Rückreise auskoppelten. Dies war jedoch nicht tragisch, da sie nach einer anständigen Wäsche der Siegesfeier in der Hochburg Niedergirmes beiwohnten. Auch wenn man sich am Ende seiner Kräfte befindet, sind immer noch Rücklagen vorhanden, um sich die zuvor hart verdienten Koteletts, Steaks und Würstchen zu gönnen.

Der Vorstand bedankt sich für eure Teilhabe am Vereinsgeschehen und für eine schöne Zeit und gemeinsame Erlebnisse, sowie die Organisation durch Philipp und Uwe und die Bereitstellung der Lokalität und Verpflegung bei der Siegesfeier.


Sportliche Grüße und Kette rechts

Euer Philipp

 

Rennbericht zum Überwald Marathon von Philipp

Neben dem Keiler Bike Marathon in Wombach ist der Überwald Marathon in Wald-Michelbach eines der Rennen, bei denen sich die Fahrer auf eine weite Anreise einstellen müssen. Der Massenstart ist auf 9.30 Uhr angesetzt, sodass man mindestens 1,5h vorher am Ort des Geschehens aufschlagen sollte. Das wiederum setzt ein qualvolles Aufstehen um 5 Uhr voraus. Die Nachtruhe war dementsprechend recht kurz.

Am Start sind die Fun-Biker wieder zu fünft vertreten. Auf Martin Textor und Alexander Rauchhaus treffen wir vor Ort, während sich Lars, Tom und meine Wenigkeit um 6 Uhr (!!!) in Wetzlar zur gemeinsamen Anreise treffen. Keine Frage, dass Lars, der sich als Lokführer bestens mit Personenbeförderung auskennt, den Fahrer macht. So werden Tom und ich samt unseres Gepäcks bestens in den Odenwald chauffiert – vielen Dank an dieser Stelle.


In Wald-Michelbach angekommen treffen wir zunächst auf Alexander und zunächst wird noch etwas fachgesimpelt. Anschließend gingen wir zur üblichen Routine über: Startunterlagen abholen, Einrollen und einen guten Startplatz sichern. Da wir uns zeitlich etwas verschätzt haben, gelang uns letzteres nicht so gut. Zu meinem Glück erkannte ich unmittelbar nach dem Startschuss auf den ersten 20 Metern eine Lücke und konnte eine ordentliche Anzahl an Positionen gutmachen. Nach der ersten Kurve geht es direkt in einen Anstieg, auf den eine schnelle Abfahrt folgt. Bergauf konnte ich ordentlich Druck machen und mich um weitere Positionen nach vorne kämpfen.

Meine Strategie, am Berg Druck zu machen und die nächste Abfahrt zur Erholung zu nutzen, ging auch in diesem Rennen auf. Trotz erhöhter Außentemperatur von 30°C ging es mir während der hohen Belastung sehr gut und ich konnte mich zu 100% auf meine Beine verlassen. Mit 2 Gels, einem salzigen Erdnussriegel und ordentlich Zuckerwasser war ich bestens für den Gewaltakt mit vielen kurzen, steilen Anstiegen gewappnet.

Zum Glück der Fahrer befindet sich ca. 70% der Strecke im Wald, sodass man bergab auf kühlen Fahrtwind zählen konnte und die Hitze nur auf kurzen Passagen ertragen musste. Jedoch hat es sich jedes Mal angefühlt, als würde man mit 50kmh gegen eine heiße Wand klatschen. Die Hitze wartete mit einem dicken Prügel am Waldrand und schlug auf alle Stellen des Körpers ein, die nicht mit dünnem Lycra bedeckt waren. Die kleine Matschpfütze mit ihren feuchten Dreckspritzern in der ersten Rundenhälfte war somit eine Wohltat – jedoch nicht Kühlung genug.

Zum Rennverlauf lässt sich sagen, dass zwei Runden à 25km und 500hm auf dem Tagesplan standen, die bezwungen werden wollten. In der ersten Runde konnte ich mich von einer Gruppe zur nächsten nach vorne arbeiten und auf einige – wenn auch kurze – Erholungsphasen bauen. Nach der Zieldurchfahrt stellte ich fest, dass fast alle Fahrer in meiner Umgebung auf der Kurzstrecke unterwegs waren und somit ihr Rennen beendeten. Demzufolge war ich nun auf mich alleine gestellt, da die beiden Fahrer in meiner unmittelbaren Umgebung nicht dem Tempo standhalten konnten. Nach einiger Zeit erblickte ich am Ende des Anstiegs eine lange, dürre Grete – wie Jan den Fahrer bezeichnen würde. Ich legte mich nochmals ins Zeug und erhöhte den Druck auf der Pedale. Nach einer weiteren Abfahrt und dem darauffolgenden knackigen Trailanstieg mit seinen 19% Steigung konnte ich ihn letztendlich einholen. Das war ein krasser Anblick von hinten – an dem war wirklich nichts dran. Auf einen Körperfettgehalt <7% würde ich mal tippen. Bei der Betrachtung seiner Waden fiel mir direkt die Ähnlichkeit zu unserem Grillrost auf: scharfe Kanten, zackiges Muster und nichts dran außer dem, was notwendig ist. Ich dachte mir in dem Moment nur, das so ein Sportler auszusehen hat. Umso mehr hat es mich gepusht, als ich an einem der nächsten Anstiege an ihm vorbeizog und eine ordentliche Lücke herausfahren konnte.

Da ich mir meine Kraft gut eingeteilt hatte und (mit 1:07h und 1:08h) sehr konstante Rundenzeiten ablieferte, konnte ich meine Platzierung halten und nach 2:15h finishen. Mit meiner Leistung im zweiten Saisonrennen bin ich sehr zufrieden, zumal ich die Strecke als sehr technisch und kräftezehrend einstufe. Zum Spitzenreiter Sascha Starker fehlen mir ganze 17 Minuten, wobei man ehrlich gestehen muss, dass der in einer ganz anderen Liga unterwegs ist.

Mit einer Zeit von 2:15h (22,5kmh Durchschnitt) landete ich in meiner Altersklasse Herren Elite auf Rang 6 und im Gesamtklassement auf Platz 21. Ein zufriedenstellendes Ergebnis – wie ich finde.

Nun blicke ich gespannt auf den Juni. Mit dem Keiler-Bike Marathon in Wombach, dem Schotten Vulkan Marathon und Wiesbaden Marathon habe ich mehr als genug Rennen auf dem Plan. Ich hoffe, dass ich an meine bisherigen Leistungen anknüpfen kann und weitere Punkte für die Wertung der Rosbacher Bike Challenge sammeln kann. Nach den ersten beiden Rennen befinde ich mich in meiner Altersklasse U23/ Herren Elite auf dem 5. Platz. So kann es weitergehen… 🙂

Sportliche Grüße und Kette rechts

Euer Philipp

Rennbericht zum Überwald Marathon von Tom

Mit etwas Schlafmangel startete ich um 5Uhr in den Tag, es sollte schließlich nach Siedelsbrunn zum Überwald Marathon gehen und somit dem zweiten Wertungslauf für die Rosbacher Challenge! Überraschend gute Vitalwerte (vital-monitor.com) machten Hoffnung auf ein gutes Rennen, auch wenn ich mir noch ungewiss war wieviel Körner ich gestern beim Hunburg Kurzstreckenrennen gelassen hatte. Die morgendlichen Rituale waren wie immer und auch etwas getakteter wie gestern, schließlich war um 6Uhr Treffpunkt beim Globus, um dann gemeinsam mit Philipp und Lars durchzustarten. Pünktlich und satt ging es 5:45 ins Auto, Rad aufs Dach und Abfahrt. 5:50 Uhr Ortseinfahrt Asslar, Rückspiegel, irgendwas vermisse ich im Kofferraum??? Das Vorderrad stand nicht im Heck und schnell bemerkte ich, dass ich es auch nicht eingeladen hatte. U-Turn und Abmarsch nach Hause, da lag es auch schon auf dem Parkplatz und mit leicht überhöhter Geschwindigkeit ging es wieder auf den Weg zum Globusparkplatz. Zeitlich in Toleranz kam ich an und nach Verladen auf den Heckträger bei Lars ging es gemeinsam auf den Weg. Dank der Gespräche verging die Fahrt recht schnell und ich machte mir auch wenig Gedanken über das Rennen, so kam ich persönlich ziemlich ruhig und nicht so nervös wie sonst in Siedelsbrunn an. Mein Bruder Alex haben wir unterwegs auch aufgesammelt und somit war das heutige Quartett um 8Uhr komplett versammelt.

Die Zeit bis zum Start verging dann ziemlich schnell, leider ein bisschen zu schnell. Nachdem Startnummer holen, Kuchen tanken, umziehen, Flaschen füllen, warmfahren und Ersatzflasche ablegen, ging es etwas zu spät in den Startblock. Da standen wir nun 20 Minuten in der prallen Sonne und ziemlich weit hinten, um auf den Start zu warten. Schließlich der erlösende Start, Alex und Philipp leicht versetzt vor mir und auf deutlich besserer Position. Während Philipp sich taktisch klug auf dem Übergang Startwiese zu Forstweg an vielen Fahrern links vorbeimogeln konnte, behielt ich Alex noch einen Augenblick am Startanstieg in Sichtweite, wurde aber immer wieder von langsameren Fahrern eingebremst. Die erste Abfahrt und anschließender Trail war dann eine einzige Katastrophe, Stau und noch mehr Stau. An den zweiten Anstieg kann ich mich nicht mehr wirklich erinnern, den Watt und Pulswerten nach machte ich aber gut Druck, meine Erinnerung setzt erst wieder ein als ich am 3ten Berg Alex wieder vor mir erahnen konnte.

In der anschließenden eher schnellen 2ten Streckenhälfte konnte ich dann zu Alex und seiner Gruppe aufschließen, kurz ausruhen und schließlich auf einem flachen Anstieg einige Kilometer vor den ersten Singletrails attackieren. Mein Plan Alex im Windschatten mitzuziehen ging auf und wir setzten uns leicht ab. Im Zickzack Wiesentrail fuhr ich als erster ein, wählte aber die falsche Linie was dazu führte das die anderen Fahrer wieder aufschlossen und die Gruppe wieder zusammen war. Mit ziemlich Gedrängel und einem weiteren kleinen Fahrfehler von mir ging es in den abschließenden schönen Singletrail, dabei schnitt ein übermotivierter Fahrer Alex wodurch dieser – unbemerkt von mir – stürzte. Mit ordentlich Wut über meinen Fahrfehler ging es auf die letzten Kilometer der Runde 1, dem Tempo konnte keiner folgen.

Schlussendlich ging es alleine in Runde 2, am Startanstieg nahm ich Flasche Nr. 3 auf und drosselte das Tempo für einige Minuten, fuhr dennoch einiges schneller wie im Stau in Runde 1. Bis auf einzelne Fahrer die ich überholte passierte bis KM ~40 nichts, bis ich letztlich die 3te der Elite Damen erreichte die von einem anderen Storckfahrer über die Strecke gezogen wurde. Einige Kilometer lutschte ich Windschatten und griff dann wie in Runde 1 vor den kommenden Trails an und konnte mich schnell absetzen. Bis zum Ziel war es dann wieder eine einsame Fahrt und im Ziel angekommen konnte ich mich über P42 und AK11 freuen.

Fazit: Sehr schöne Strecke mit schnellen aber anspruchsvollen Trails und einer guten Mischung aus steilen und flacheren Anstiegen, leider wenig Starter, was aber bei den vielen Konkurrenzveranstaltungen an dem Wochenende wohl absehbar war.

Ergebnisse:

Philipp / 2:15:57 und P21 Gesamt, AK Herren/U23 P6

Tom / 2:24:48 und P42 Gesamt, AK Masters1 P11

Alex / 2:29:26 und P59 Gesamt, AK Masters1 P13

Lars / 2:48:44 und P74 Gesamt, AK Masters2 P21

 

Rennbericht zum Hunburg Marathon von Tom

Samstag, 9:15 Uhr und nicht im Startblock, sondern auf dem Weg zum Rennen. Der 1. Hunburg Marathon in Kirchhain glänzt neben der Nähe zum Wohnort mit „familienfreundlichen“ Startzeiten von 11Uhr bis 11:30 und so konnte ich Frau und Kind auch überzeugen mitzukommen. Kurzentschlossen hatte ich mich auf der Kurzstrecke angemeldet um eine Art Vorbelastung (das war der Plan) für den Überwald Marathon zu fahren und generell einmal zu testen was der Körper zu 2 Tagen Rennbelastung sagt. Pünktlich 10:00 waren wir vor Ort und ich begann mit dem auspacken, alles wie immer, nur viel wärmer. Die Wattkurbel sagte bei der Kalibrierung 25°C, das Warmfahren fiel deshalb auch etwas kürzer aus als sonst und es war auch noch ein kleiner Smalltalk mit Uwe drin der auf der Mittelstrecke gemeldet war.

Mit 1 ½ Trinkflaschen rollte ich gegen 11:10 zum Startblock um erstmal im Schatten zu parken, bei 48 gemeldeten Teilnehmern erwartete ich auch keinen Stress. 11:25 stellte ich mich letztlich in die 2. Reihe hinter Marian Kopfer (TV Haiger / MTB Bundesliga Teilnehmer) sowie seine Freundin Vanessa Schmidt, die ich beide als am stärksten einschätzte. Die ersten Meter waren Hammer, in CC Worldcup-manier sind wir losgesprintet um in die erste 90° Kurve einzustechen, Platz hatte zum Glück jeder genug. Danach war es noch etwas ungeordnet, einige vermeintlich langsame Fahrer waren auf dem Weg sich am ersten Wiesenanstieg ordentlich auszupowern und ich fiel circa auf Platz 10-12 zurück und orientierte mich erstmal am Hinterrad von Vanessa Schmidt. Ganz vorne setzte sich wie erwartet Marian Kopfer gefolgt von einem Hipf Fahrer und Manuel Kuypers von Delta Bike (wow, den hatte ich auf meinem Niveau eingeschätzt) langsam aber sicher ab und um mich sortierte sich die schnellste Dame und zwei weitere Herren. Weiter ging es auf den Wiesenanstieg und die beiden Herren machten gut Druck und ich musste mich schnell entscheiden nach vorne mit rauszufahren oder eher konservativ zu fahren?! Mein im Alter verbliebener jugendlicher Leichtsinn entschied sich natürlich für mitfahren und anhand der Pulswerte konnte man schnell erahnen das es keine Vorbelastung werden sollte, sondern eine Ausbelastung…

Trotzdem konnte ich das Tempo nicht ganz mitgehen und so ging es auf P6 in den ersten nennenswerten Anstieg, Manuel Kuypers fiel etwas zurück und es bildete sich eine 2er Front, gefolgt von der 3er Gruppe und letztlich mit mir selbst und ca. 15-25 Sekunden Rückstand. Auf der folgenden schnellen Abfahrt konnte ich das Loch dann komplett zufahren und der erste in der Gruppe vor mir bekam Probleme am letzten Berg, so konnte ich ohne extra Anstrengung auf Platz 5 vorfahren. Die dann verbliebene und in Sichtweite fahrende 2er Gruppe löste sich letztlich auch auf, ein Fahrer fuhr recht zügig nach vorne davon und Manuel schien etwas die Luft auszugehen, was ich dann auf den letzten Zwischenanstiegen und schnelleren Abfahrten kompromisslos ausnutzten konnte. So ging es auf P4 liegend mit einigen Metern Vorsprung auf die Zielgerade und auf den letzten Metern hätte ich fast noch P4 hergegeben da es 50m vor dem eigentlichen Ziel, eine etwas irreführende Zielmarkierung gab und ich nicht bis zum Schluss durchzog. Gereicht hat es trotzdem und so finishte ich auf P4 Gesamt und P3 in der Altersklasse Masters 1.

Fazit: Super Event in der Nähe, sehr gutes Eventgelände und Organisation. Schnelle Strecke mit einigen Singetrails und technisch für alle bewältigbar. Das erste Mal Podium war natürlich eine super Erfahrung, auch wenn ich weiß das es dafür erstmal nicht mehr so schnell reichen wird 😊 Puls war letztlich 47 von 50 Minuten am Anschlag, also ein wirkliches Sprintrennen.

 

Ergebnisse:
Uwe Mitteldistanz / P50 Gesamt und Sen3 P10 / 2:05:51

Tom Kurzdistanz / P4 Gesamt und Sen1 P3 / 0:50:05

Informationen zur Tagestour

Liebe Funbiker,

es sind nur noch wenige Tage bis zu unserer Tagestour und es haben sich einige Änderungen ergeben. Daher möchte ich hier noch einmal die wichtigsten Fakten aufzeigen und hoffe zugleich, dass der ein oder andere sich noch anmeldet. 🙂

Start: Samstag, den 10.06.17 um 9 Uhr am Torbogen/Brücke zwischen Bonbaden und Neukirchen (Die Anreise zum Treffpunkt soll per Shuttle erfolgen)

Tourverlauf: Über Altenkirchen/ Möttau ins Weiltal, Weiltal hoch zum Feldberg; Trailsurfen auf dem Limes-Erlebnispfad bis zur Saalburg; ein weiterer schöner Trail bis zur Raststätte Wetterau wird ebenfalls befahren; Rückweg über Waldsolms und anschließendes Grillen für die Teilnehmer bei Uwe Siegfried

Verpflegung: Auf dem Feldberg gibt es einen Imbiss und in Ober-Mörlen wird ein Café angefahren. Nach der Tour gibt es ein gemütliches Beisammensein und Grillen für die Teilnehmer.

Wir freuen uns auf eure Teilnahme

Sportliche Grüße

PS: Am Stammtisch gibt es auch noch einmal die Möglichkeit, sich über die Tagestour auszutauschen und Fragen zu stellen.

Schinderhannes MTB Marathon

Nachdem es mit dem Bericht für den SKS Marathon in Sundern zeitlich leider nichts geworden ist, hier nun der Bericht zum Schinderhannes MTB Rennen, Kurzstrecke (42km/800hm). Aufstehen und Anreise waren mehr oder weniger „Business-like-usual“. 6 Uhr aufstehen, Nutellabrote und Müsli tanken, nochmal prüfen ob wirklich alles eingepackt ist und dann um 7Uhr Abfahrt. Ich bin das erste mal nicht selbst gefahren und konnte bequem bei Alex im Auto Platz nehmen. So kam ich tiefenentspannt in Emmelshausen an und wir ergatterten auch einen super Parkplatz in direkter Nähe zum Start. Generell kann ich hier bereits sagen das das ganz drumherum super organisiert ist/war, Startnummer und Starttasche gab es in wenigen Minuten und auch Toiletten waren ausreichend vorhanden. So blieb ausführlich Zeit für ein paar Gespräche und einer anständigen „Warmfahrfahrt“.

Pünktlich 9:35 ging es in die Startaufstellung, der Start selbst war für 10:00 angesetzt. Generell war die Situation recht entspannt und es gab für alle Platz und aus dem Startblock heraus konnte man die aus der Einführungsrunde kommenden Halbmarathonfahrer beobachten. So verging die Zeit wie im Flug und dann ertönte auch schon der Startschuss. Ich stand ziemlich weit vorne und kam auch ohne große Probleme vom Start weg, auch wenn ich zugeben muss das ich mich an das nervöse Gedränge die ersten Meter noch gewöhnen muss, das letzte Jahr bin ich ja immer bequem von hinten gestartet 😊

Die Startphase selbst war OK, genug Platz für alle, erste Gruppen bildeten sich und technisch war noch nichts Anspruchsvolles dabei, ich hatte aber ein bisschen das Gefühl das mich recht viele überholten auf den ersten ~1500Metern, dazu aber später mehr. So sortierte sich das Feld recht schnell und ich lutschte die ersten Kilometer fröhlich Windschatten bei Alex. Leider war die Gruppe nach rund 4km etwas schneller als Alex und ein kleines Loch bildete sich. Da Watt und Puls noch im gelben Bereich waren, bin ich auf der Geraden – meiner Paradedisziplin – an ihm vorbei und an die Gruppe herangefahren, anders als ich dachte, konnte Alex leider nicht mitziehen. Die Gruppe selbst, war ein Desaster, 6 Leute, 2 am Berg schnell, 2 Bergab und ein Mann der seine Frau immer hinten im Windschatten mitführte. Habe mich ein paar Meter ausgeruht und wollte dann eigentlich an die Spitze um etwas Arbeit zu machen, leider haben die Kerle mir immer extrem die Tür zu gemacht, bis mir dann die Hutschnur geplatzt ist! Abfahrt, Bremspunkt, 90 Grad Kehre, Kette rechts und an allen auf der dritten Spur vorbei! Watt, Alarm! Puls, Alarm! Blick nach hinten, gut 50m Luft! Auf einem geraden Stück habe ich mich dann klein gemacht und konnte so mit viel Aufwand auf die nächste Gruppe aufschließen, von hinten konnte keiner Folgen, es hat mich aber definitiv einige Körner gekostet. Die Gruppe passte und wir machten ganz gut Meter bevor es in die erste schnelle Abfahrt ging. Unten angekommen? Na klar, schon wieder Alarm! Kette vom großen Kettenblatt nach außen abgesprungen?!?!?! Irgendwie wollte ich es ohne absteigen mit vorsichtigem schalten „fixen“ was auch fast gelang. Irgendwie hat es dabei (oder vorher) aber die Kette vom kleinen Ritzel hinten „ausgefädelt“ und zwischen Kassette und Kettenstrebe verklemmt. Das war es dann nun, Nerven lagen blank, anhalten, absteigen und rumwurschteln. Es hat zwar irgendwie geklappt, aber die Konzentration war dahin, im Augenwinkel konnte ich noch Alex vorbeihuschen sehen und auch einige der alten langsamen Gruppe die es aber auch „versprengt“ hat.

Also, aufsteigen, Rhythmus finden und weiterkämpfen. Leider mochte das aber nicht so recht klappen, schnelle Fahrer waren nicht in Sicht und alleine war ich aktuell nicht in der Lage für größere Gewaltakte. So konnte ich zwar noch einige einzelne Fahrer überholen und Alex 2-3km in Blickreichweite behalten, das war es dann aber auch. Es entwickelte sich zum einsamen Rennen ohne größere Ereignisse. Hier und da überholte man zurückfallende und ab und an fuhr von hinten auch mal einer heran, überholen konnte mich zum Glück aber keiner mehr. So war der Rennhöhepunkt mit dem Kettenproblem nach rund 10km bereits erreicht.

Gefinished habe ich letztlich unspektakulär vollkommen alleine und ohne notwendigen Sprint nach 1:50:32. Ich dachte zu diesem Zeitpunkt an ein „normales“ Ergebnis und nach dem obligatorischen Besuch an der Kuchen-, Nudel- und Getränkebar, haben wir uns auch direkt auf den Heimweg begeben. Unterwegs dann die Ergebnisliste online studiert, Alex Rang 32 und ich Rang 38, AK10 und 12. Damit hatte ich dann überhaupt nicht gerechnet, natürlich habe ich über das Rennen gesehen einige überholt, dachte aber das sich beim Start viel mehr nach vorne abgemacht haben. 

Fazit: Schönes und recht großes Event (~1200 Starter), super organisiert und kaum Wartezeiten. Schnelle Strecke, wurzelige und steinige Abfahrten teilweise ordentlich rutschig, nicht so viele Singletrails. Auch wenn das Fahrerfeld auf der Kurzstrecke nicht so stark war, gutes Ergebnis, leider kann ich aber die letzten gut 5% Leistung aktuell nicht abrufen, das gilt es nun zu analysieren und eliminieren!

 

Kette rechts und bis zum nächsten Rennen in Kirchhain und Siedelsbrunn.

Tom